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Photovoltaik : Aufgeständerte PV-Anlagen auf Foliendächern
Geschrieben von Andre Ruhnau am 10.10.2011 (51 gelesen)

Das ultraleichte RENOLIT ALKORSOLAR Befestigungssystem ermöglicht Solar-Anlagen auf dem Flachdach, ohne die Notwendigkeit zusätzlicher Ballastierung oder eine Perforation der Dachabdichtung.
Das ALKORSOLAR System wurde mit voller Einhaltung der Philosophie eines Foliendaches entwickelt.
Das Ergebnis ist ein System mit Vorteilen in jeder Hinsicht für den Dachdecker, Bauherrn / Investor und den Installateur der PV-Anlage.

Hier eine kleine Übersicht der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten:



Das System kann auf bestehenden Dächern nachgerüstet werden. Eine Überprüfung der bestehenden Dachhaut erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Hersteller und einem unabhängigen Prüfungsinstitut.
Die ermittelte Rest-Lebensdauer Ihrer Flachdachfolie gibt Auskunft darüber, ob Ihre Photovoltaikanlage wirtschaftlich betrieben werden kann oder eine Sanierung notwendig ist.
Auch hier bieten wir Ihnen in Zusammenarbeit mit Renolit eine sichere, wirtschaftliche Sanierungslösung in Verbindung mit einer Solaranlage.

Das System wurde ausgiebig im Windkanal getestet und ist geprüft bis 200 km/h.
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Photovoltaik : Solar-Verbände fordern schnellere Genehmigungen für PV-Anlagen
Geschrieben von Andre Ruhnau am 10.10.2011 (43 gelesen)








Um den Ausbau von Solarstrom in ganz Europa zügig voranzubringen, haben sich Photovoltaikverbände aus zwölf EU-Staaten auf ein Beschleunigungs-Programm verständigt. Im Zentrum der Forderungen, die sich an Politiker und Netzbetreiber richten, stehen konkrete Empfehlungen zur Vereinfachung von Genehmigungs- und Netzanschlussverfahren. Das Programm wurde von der international besetzten Projektgruppe "PV Legal" erarbeitet, die vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) koordiniert wird.

Schnellere Genehmigungsverfahren
Eine der größten Wachstumsbremsen für Solarstrom sind demnach die Genehmigungsverfahren. So müssen Anlagenbetreiber oft mehrere Jahre auf eine Lizenz warten, bevor mit der Planung der Anlage begonnen werden kann.
Nachdem auf Betreiben von PV LEGAL dieses Hindernis im vergangenen Jahr beispielsweise für Aufdachanlagen in Griechenland schon deutlich verbessert werden konnte, fordert das Projekt jetzt eine breite Genehmigungsfreiheit für alle kleinen Solaranlagen auf Dächern in Europa. Für alle anderen Anlagen sollen schlanke Genehmigungsverfahren mit nur einer administrativen Anlaufstation ("One-Stop-Shop-Modell") wie in Portugal eingeführt werden, wo das Verfahren zur Genehmigung von Kleinanlagen vor einigen Monaten auf eine einfache Übermittlung der Anlagendaten im Internet umgestellt wurde.
Anschlussrecht für EE-Anlagen Eine Vereinfachung der Strukturen sei auch bei den Modalitäten zum Netzanschluss notwendig. Dazu gehöre, dass der Gesetzgeber ein Recht auf Anschluss erneuerbarer Anlagen formuliert und angemessene Fristen setzt, so die Forderung der Verbände, die einen Zeitraum von sechs Wochen vorschlagen.

"Der vorrangige Anschluss von Erneuerbaren-Energien-Anlagen ist im übrigen in der Europäischen Richtlinie für die Förderung Erneuerbarer Energien vorgesehen", betont Jörg Mayer, Geschäftsführer des BSW-Solar.
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Energiewende oder Atomkraft? : Strahlung sichtbar
Geschrieben von Andre Ruhnau am 09.10.2011 (32 gelesen)

Greenpeace-Aktivisten haben in der Nacht zu Samstag mit einer Wärmebildkamera Aufnahmen von der Castorhalle in Gorleben angefertigt. Die Thermografieaufnahmen zeigen, wie die durch den hochradioaktiven Atommüll aufgeheizte Luft im Inneren der Zwischenlagerhalle, aus den Lüftungsschlitzen des Lagers ungefiltert austritt. Auch sogenannte Streustrahlung gelangt zu einem großen Teil auf diesem Weg in die Umwelt.



Laut TÜV macht die Streustrahlung durch Neutronen aus Zu- und Abluftöffnungen der Castorhalle etwa zwei Drittel der an den Messpunkten erfassten Radioaktivität aus. Ende August war bekannt geworden, dass die genehmigten Strahlengrenzwerte rund um das Zwischenlager Gorleben noch in diesem Jahr überschritten könnten. Heute soll der niedersächsische Umweltausschuss über die Messwerte informiert werden. Greenpeace fordert das niedersächsische Umweltministerium auf, keinen weiteren Atommüll in Gorleben einzulagern und den für Ende des Jahres geplanten Castortransport abzusagen.

"Radioaktive Strahlung kann man nicht sehen, auch das macht sie so gefährlich", erklärt Greenpeace-Atomexperte Tobias Riedl. Auf den Bildern ist die Abwärme der Castor-Behälter zu sehen. Die Wärme entsteht durch den radioaktiven Zerfall in den Castorbehältern und ist damit ein Indikator für die Brisanz der hochradioaktiven Abfälle. Speziell die gefährliche Neutronen-Streustrahlung kann außerdem über das Dach, ähnlich wie die Abluft entweichen. Die Wärmeverteilung auf den Greenpeace-Bildern zeigt auch, dass die 102 Atommüllbehälter im nördlichen Teil der Castorhalle stehen, da die Lüftungsschlitze dort deutlich wärmere Luft abgeben. "Umweltminister Hans-Heinrich Sander sollte den Messungen seiner eigenen Behörde vertrauen, anstatt die alarmierenden Messwerte in Zweifel zu ziehen. Die logische Konsequenz muss sein: Castorstopp für Gorleben", so Riedl. Nach den Berechnungen der niedersächsischen Atomaufsicht wird die starke Neutronen- und Gammastrahlung der hochradioaktiven Abfälle bereits nach der Belegung von weniger als einem Viertel der 420 zur Verfügung stehenden Castor-Stellplätze zur Überschreitung der Grenzwerte führen. Dies nach nur 16 Jahren Einlagerung in der für 40 Jahre genehmigten Castorhalle.

Laut TÜV besteht die außerhalb der Castorhalle gemessene Strahlendosis zu Dreiviertel aus Neutronenstrahlung und zu einem Viertel aus Gammastrahlung. Die Gefahr der Neutronenstrahlung wird seit 2001 höher eingeschätzt als zuvor. Dabei verblieben nach wie vor Unsicherheiten. Es ist nicht auszuschließen, dass die Grenzwerte weiter nach oben angepasst werden müssen. Ende des Jahres sollen weitere elf Castorbehälter mit Atommüll aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague nach Gorleben gebracht werden. Hierdurch würde die Strahlenbelastung in der Umgebung weiter ansteigen.
Quelle: Greenpeace
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